TEILNAHME DES CB27 AN DER LATEINAMERIKANISCHEN UND KARIBISCHEN KLIMAWOCHE

Die Konrad-Adenauer-Stiftung und ICLEI-Local Governments for Sustainability nutzten die Gelegenheit der Teilnahme von Mitgliedern des Forums CB27 an der Lateinamerikanischen und Karibischen Klimawoche, die vom 19. bis 23. August in Salvador, Bahia, stattfand, um die Delegation während der Veranstaltung zu unterstützen und eine Versammlung der Gruppe durchzuführen.

An einer Sondersitzung am Mittwochnachmittag (21.) nahmen Mitglieder des Forums der Umweltdezernenten der brasilianischen Hauptstädte - CB27 und des Technischen Ausschusses für Klima von ABEMA (Brasilianischer Verband der bundesstaatlichen Umweltbehörden) teil. Es war eine willkommene Gelegenheit, um sich über Synergien und gemeinsame Positionen auszutauschen.

Rodrigo Perpétuo, Exekutivsekretär von ICLEI Südamerika, ging auf die grundlegende Bedeutung gemeinsamer und kooperativer Aktionen zur Erreichung von Effizienz ein. Der effizienteste Weg, unsere Ziele zu erreichen, ist derjenige der Konvergenz.

"Wir stehen heute vor einem falschen Dilemma, wonach Umwelt und Wirtschaft als unvereinbare Gegensätze betrachtet werden. Dies ist eine überholte Debatte und wir wissen, dass eine ernsthafte Diskussion die Umweltperspektive in Verbindung mit der wirtschaftlichen Entwicklung berücksichtigen muss. In diesem Sinne geben uns Momente wie diese die Möglichkeit, Synergien aufzubauen, um einen nachhaltigen wirtschaftlichen Wohlstand zu erreichen.“

Im Anschluss daran führte das Forum CB27seine Generalversammlung durch, um das koordinierte Vorgehen der Umweltdezernate, den Austausch von nachhaltigen Praktiken in den Städten und Schritte auf dem Weg zu einer innovativen Umweltagenda zu fördern.

Bei dieser Gelegenheit wurden den Anwesenden auch die ersten Ergebnisse der Partnerschaft zwischen ICLEI und der NGO Plant-for-the-Planet vorgestellt. Hierbei berichteten drei Botschafter für Klimagerechtigkeit und Schüler an Grundschulen über Workshops mit Studenten aus Salvador und Curitiba. Sie betonten wie dringlich es sei, dass die Kommunen Prioritäten setzen und Massnahmen mit jungen Menschen durchführen, um deren Bewusstseinsbildung und Engagement rund um das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit zu fördern.